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Qualität sichern - Einführung in die (Selbst-) Evaluation von museumspädagogischen Projekten

Workshop im Rahmen des Projektlabors des Landesverbands Museumspädagogik e.V., 29. Juni 2012 in Pforzheim

Mit dem in der 2.Runde laufenden Projektlabor unterstützt und publiziert der Landesverband der Bayrischen Museumspädagogen Projekte in Bezug auf Reflexion und Selbstevaluation. So steht auch die Überprüfung und Bewertung der eigenen Praxis mit einfachen, selbst anwendbaren und qualitativ guten Mitteln im Zentrum der hier vorgestellten Fortbildung. Am Beispiel der beiden laufenden Evaluationsprojekte wurden solche Erhebungsmethoden praktisch durchgespielt und kritisch diskutiert. Dieser Workshop stand daher in Übereinstimmung mit dem Ansatz der AfeB, Evaluationkompetenzen vor Ort und sehr konkret zu vermitteln.

Die Kunsthalle Schweinfurt im ehemaligen Hallenbad der Stadt (Foto: Schweinfurt Tourismus)
Die Kunsthalle Schweinfurt im ehemaligen Hallenbad der Stadt (Foto: Schweinfurt Tourismus)

Der ganztägige Workshop fand in den Räumen der Kunsthalle Schweinfurt statt (s. Foto). Nach einer Begrüßung durch Dr. Erich Schneider, den Direktor der Kunsthalle, startete der Workshop mit einem Impulsreferat durch Dr. Ulrich Paatsch unter dem Thema "Evaluation und Selbstevaluation". Gegenstand des Impulsreferats war die Strukturierung, Umsetzung, Anwendbarkeit und Beurteilung von museumspädagogischer Evaluation aus dem Blickwinkel professioneller Besucherforschung.

 

Im zweiten Schritt wurde ein leicht einsetzbares Statistikprogramm vorgestellt, mit dem die Projekte von museumspädagogischen Praktikern selbst ausgewertet werden können. Der Einsatz des Programms wurde anhand einer "fertigen" Erhebung erprobt. Dazu wurden grundlegende Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten getestet.

 

Vor dem Hintergrund der beiden ersten Einheiten des Workshops wurden dann zwei Evaluationsprojekte aus dem "Projektlabor Museumspädagogik 2" vorgestellt: Projekt im Freilichtmuseum Glentleiten (Beate Lohner) und Projekt im Freilandmuseum Fladungen (Anne Kraft). Für beide Projekte wurden direkt im Workshop Korrekturen vorgeschlagen und Entwicklungsmöglichkeiten skizziert.

 

 

Nähere Einzelheiten zum Konzept des "Projektlabors" können dem Flyer des Landesverbands entnommen werden. Die Ergebnisse der ersten Runde des "Projektlabors" (2010/ 2011) sind in einer Broschüre erschienen und können beim Landesverband bezogen werden. Folgende Projekte waren in der ersten Runde vertreten: Kunstpädagogisches Zentrum Nürnberg (KPZ), "Schülerorientierung im Museum", Dachauer Galerien und Museen, "Miteinander sprechen - voneinander Lernen: Die 360 Grad - Befragung", Museum Deutscher Fayencn im Schloss Höchstädt, "Blick über den Tellerrand - kommt das museumspädagogische Programm bei den Zielgruppen an?". Alle drei Projekte sind mit den verwendeten Evaluationsinstrumenten dokumentiert.