Arbeitsgruppe für empirische Bildungsforschung e.V.

Evaluation und Besucherbefragung zur Ausstellung "Helden - von der Sehnsucht nach dem Besonderen"

im LWL - Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (in Vorbereitung)

Rund 850 Exponate dieser Ausstellung erzählen Geschichten von Machern und Medien, von Arbeitern und Unternehmern, religiösen Vorbildern, gefeierten Sportlern und engagierten Helfern. Das Spektrum reicht von der Ritterrüstung bis zur Jacke von Tatort-Kommissar Schimanski, von der Bismarck-Büste bis zur lebensgroßen Figur der Cyberheldin Lara Croft, vom Grabstein aus dem Ersten Weltkrieg bis zum Blauhelm eines UNO-Soldaten, vom Transparent aus dem Hüttenkampf bis zum Baumhaus der Umweltaktivisten von „Robin Wood".

Konzept der Ausstellung

Die Ausstellungsmacherinnen und Ausstellungsmacher setzen auf starke Bilder und die Aura der Exponate. So wurde gemeinsam mit der Kölner Agentur „facts+fiction" eine Gestaltung mit interaktiven Inszenierungen entwickelt, die die Besucher und Besucherinnen in ihren Bann ziehen. Durchblicke und Sichtachsen setzen Ausstellungsstücke aus verschiedenen Bereichen und Zeiten miteinander in Beziehung. Medienstationen machen die Sehnsucht nach dem Besonderen für Augen und Ohren zum Erlebnis. Die Helden und Heldinnen aus Filmen und Computerspielen werden auf Bildschirmen lebendig.

(Text und Fotos: Website der Ausstellung)

Besucherbefragung der AfeB

Die AfeB hat ein Erhebungskonzept entwickelt, das die Publikumsstrukturen dieses bisher größten Ausstellungsprojekt des Westfälischen Industriemuseums repräsentativ erhebt. Zusätzlich wird die Einbindung der Ausstellung in die touristischen Strukturen der Region und in das umfassende Programmangebot von Kulturhauptstadt Europas "Ruhr 2010" erhoben. Dazu werden mehrsprachige Besucherfragebögen und Telefoninterviews mit relevanten Kooperationspartnern eingesetzt. Die Erhebungsarbeiten werden vor Ort von Mathias van Driel und Olivia Fuhrich als Erhebungsteam durchgeführt. Die Erhebungsarbeiten starten im April 2010. Erste Ergebnisse werden noch im Lauf des Jahres 2010 vorgelegt.