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Besucherbefragungen am Westfälischen Industriemuseum

Alte Industrieanlagen haben ihren speziellen Reiz und sind oft sehr attraktiv für das Publikum. Die Gründe dafür sind vielschichtig, sicherlich finden die Besucher/innen in diesen Anlagen auch ein Stück regionaler Identität wieder. Im Zuge des Befragungspropjekts der AfeB an den acht Museen des WIM soll auch etwas mehr über diese Hintergründe geklärt werden. Hier: Stahlkonstruktionen am ehemaligen Schiffshebewerk Henrichenburg, einem der WIM - Museen.
Foto: Bodo Zurhausen
Zu den Museen des WIM
Das Westfälische Industriemuseum - WIM - macht Geschichte an acht Originalschauplätzen (Zechen, Hüttenwerke, Fabrikanlagen, ein Schiffshebewerk u.a.m.) wieder lebendig. Das WIM ist also kein einzelnes Museum, sondern ein Verbund von acht charakteristischen Industriedenkmälern, die - jedes << Neues Textfeld >>
Das Befragungsprojekt
Die AfeB hat das WIM im Laufe des Sommers 2003 mit Besucherbefragungen unterstützt, die an allen acht Museen gleichzeitig stattfanden werden. Dabei wurden zwei Erhebungsinstrumente eingesetzt:
# Ein Fragebogen, der nach dem Museumsbesuch an das Publikum verteilt wird und dessen Ergebnisse eine Besucherstrukturanalyse aller acht Museen
ermöglichen sollen. Der Fragebogen wird jeweils museumsspezifisch differenziert. Intendiert ist eine Stichprobe von ca. 5000 Besuchern/innen.
# Eine telefonische Nachbefragung, die ca. zwei bis vier Wochen nach dem jeweiligen Museumsbesuch stattfinden wird und mit der nähere Auskünfte
über den Ablauf bzw. die Einschätzung des Besuch erhoben werden. Die telefonische Nachbefragung soll die Ergebnisse der Fragebogenerhebung mit qualitätiven Daten ergänzen. Intendiert ist eine
Stichprobe von 200 Interviews.
Projektassistenz: Sylvia Spehr, Hannover
| Stichwort: Besucherbefragung im Verbundkonzept
Das Erhebungsprojekt am Westfälischen Industriemuseum findet nach einem Verbundkonzept statt. Das bedeutet: Die fachliche Vorbereitung der Erhebung, Beratung bei der Durchführung, Auswertungsarbeiten und Berichterstellung liegen bei der AfeB Heidelberg. Die eigentlichen Erhebungsarbeiten (= die Fragebogenaktionen an den acht beteiligten Museen) werden vor Ort vom Museumspersonal selbst erledigt. Konzept und methodischer Ablauf der Erhebung sind speziell für diesen Verbund zugeschnitten. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass auf diesem Wege relativ umfangreiche Befragungsprojekte mit begrenztem finanziellem Aufwand realisiert werden können. Dieser Ansatz kann auch für andere Museen interessant sein. |
Ergebnisse
Hinweise über die Serviceleistungen der AfeB bei Nutzer- und Besucherbefragungen
finden Sie hier!
Arbeitsgruppe für empirische Bildungsforschung e.V.

